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mit wirken

g A R T E N – Von der Vielfalt und der Einfalt

Grafik | Fotografie | Objekte | Malerei

Lilli Bantel | Betty Boese | wolf dee | Gerhard Faller-Walzer | Rico Federle Margarete Fuchs | Andrea Gehler | Arne Groh | Tinka Hesse | Regine Kador | Thomas Kleinschmidt | Manfred Neher | Prof. Peterbarbara | Barbara C. Schulze | Josef Waldow

Vernissage: Samstag, 28. Mai 2022, 15 Uhr

Ausstellung: 29. Mai bis 17. Juli 2022

sonntags 14 - 18 Uhr und nach Vereinbarung: 039397-97269 KultourSpur: Pfingsten, 4. bis 6. Juni 2022, 14 - 18 Uhr

So. 5. Juni 15:30 Uhr „Das Alphabet der Pflanzen“ Prof. Peterbarbara

Finissage: So. 17. Juli 2022, 15:30 Lesung: „pflanzen“

KunstRaum Beuster

Achterstraße 5, 39615 Seehausen/Beuster

https//kunstraum-beuster.de, info@kunstraum-beuster steckling

::: RE- ::: prolog 23 :::

seit jahren aus der perspektive des besuchers, betrachters & lesers, als angenehm anders empfunden. nun auch als mitwirkender.
zettelmann empfiehlt:
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Re- Relevant Re- Relativ Re- Return Re- Reduktion Re- … So hieß es im Aufruf zur nun erscheinenden Ausgabe Nummer 23. Direkt oder touchierend widmen sich alle Texte, Zeichnungen, Gedichte, künstlerische Arbeiten dem Präfix Re-.

Es finden sich im Heft persönliche Rückblicke und Wahrnehmungen oder die Reduktion in der eigenen Arbeit, Verweise auf soziale Ungleichheiten, den Umgang mit der Demokratie und die Suche nach Utopien wieder. Ebenso Kalauer wie Re-h und Zeichnungen aus dem RE 2. Auch ist die von Corona in Beschlag genommene Gegenwart in einigen Arbeiten präsent. Wie im Heft 20 gibt es ein Stimmungsbild der Künstler*innen und Autor*innen zur ihrer aktuellen Situation in der Pandemie. Es ist ein assoziationsreiches und überraschendes Heft geworden.

Prolog 23 mit Beiträgen von: Andreas Becker, Anton Schwarzbach, Armin L. Fischer, blumenleere, Celia Mehnert, Christine Geiszler, Christine Kriegerowski, Clemens Schittko, Daniela Risch, Denis Vidinski, Dolores Flores, Doris Buhss, Doris Scheuermann, Dorit Trebeljahr, Eike Laeuen, Eileen Dreher, Franca Bartholomäi, Frank Bölter, Gesa Foken, Gisela Weimann, Gowara Minsa, Hanna Hennenkemper, Helmut Werres, Henriette Vásárhelyi, Ilka Haederle, Ilse Ermen + ~, Jeannette Abée, Jenny Dam, Jenny Schon, Johann Reißer, Jorge Álvaro-González, Kai Pohl, Katja Schraml, Katja Winkler, Katrin Salentin, Klara Li, Klaus Fezer, Kristin Albrecht, Lars-Arvid Brischke, Marlies Blauth, Martin Bartels, Matthias Geitel, Maximilian Meier, Natalia Breininger, Peter Piontek, Peter Wawerzinek, paul m waschkau, Raoul Eisele, reep schtumwiner, Rose Schreiber, Sabine Herrmann, Stefan Malicky, Stephan Groß, Susanne Britz, Susanne Eules, Susanne Kunjappu-Jellinek, Teresa Weißert, Theodor Yemenis, Thomas Buts, Thomas Glatz, Ulrike Gramann, Viola Wandrey, Wolfgang Hille, zettelmann
Die Ausgabe versammelt 64 Autor*- und Künstler*innen auf 64 Seiten. Sie kann ab sofort für 10 € (inkl. Porto in der BRD oder + 3 € Porto-Anteil weltweit) bestellt werden. Das geht im Heftkiosk oder per Mail im Kontaktformular.

Vor Ort in Berlin erscheint Prolog 23 im dafür entstehenden KUNST-WERK-shop mit Zeichnungen, Büchern, Objekten, Bildern, Grafiken, Seltenheiten … der Beteiligten im Projektraum io lux vom 10. – 23. Dez. 2021, komprimiert und Corona konform.

Öffnungszeiten des KUNST-WERK-shops: Mi, Do, Fr 17-20 Uhr & Sa 14-18 Uhr und auf Anfrage übers Kontaktformular

Wir wünschen viel Freude mit der neuen Ausgabe! Beste Re-gards :) , die Herausgeberinnen Anton Schwarzbach und Dorit Trebeljahr

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Prolog- Heft für Zeichnung und Text
heftfuerzeichnungundtext@yahoo.de
www.prolog-zeichnung-und-text.de

SUBMUSIK auf dem schrotthaufen der geschichte #2 / #3

poesi fysik

spielt

am 5. /6. november

um 20 uhr

im acudtheater

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rettet die wirtschaft (vor uns)

t-kultur-pur

aktion: andrew connolly-gilchrist, wolf dieckmann, gorgonngzola, dagmar hund;
fotos: ©heide schollähn

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statt UNIDRAM 2020
das theaterfestival wurde trotz bester vorbereitung & ausgefeiltem hygiene-konzept abgepfiffen.
naja. passiert. wir wollen solidarisch handeln.
mein ärger stieg erst richtig auf,
als ich durch die zwangs-einkaufspassage des potsdamer bahnhofs lief
& die üblichen konsumbürger mit kinnmaske ihre klopapiergeschäfte abwickeln sah.
diese art von ansteckungsherd soll offenbar weiterhin aufrecht erhalten werden:

arbeiten - konsumieren - klappe halten

herzlichen glückwunsch zur wirtschaftskonformen solidarität!

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wozu?
wozu auf abstand gehen?
freund*innen weniger umarmen? 

na z.b. weil es andere menschen vor deinen keimen schützt.
jede*r, der/die/das an realität glaubt, hat das kapiert. 

o.k. 

du fährst inzwischen auch lieber täglich 35 km fahrrad statt s-bahn zur arbeit,
um den werktätigen genoss*innen der notaufnahme ein paar infizierte zu ersparen.
die haben gerade mehr als genug zu tun. 

doch stellt sich jetzt die frage: 

wozu arbeiten gehen, wenn du nicht feiern darfst?
wenn kultur als "unterhaltung" verpönt wird?
wenn du weder freunde noch verwandte treffen sollst?
wenn dein rücken nicht mehr mass-agierend geradegebogen werden darf?
wenn du weder theater, kinos noch "tanzlustbarkeiten" besuchen darfst? 

um "systemrelevante" veranstaltungen wie "die wirtschaft"
(benennen wir mal:
handelskonzerne,
industrie,
verwaltung,
geldgeschäfte,
immobilienspekulation,
polizei & deren helferbüttel,
militär & andere rechte netzwerke)
zu "retten"? 

willst du die eigentlich retten? 

lass die  neoliberale luftblase doch zerplatzen.
lass die aktienkurse krachen.
pfeif auf arbeit.
geh spazieren.
oder bleib im bett.
zahl keine miete mehr.
lies bücher.
streike.
tanze. 

die "systemrelevanz" arbeitet an ihrer vernichtung.
wir werden sie nicht daran hindern. 

gründe parallelgesellschaften.
pflanze kartoffeln & bäume.
rede mit nachbarn.
trink tee. 

(heiner von vielen,
"das bröckeln der mona lisa",
île de nilreB 2020) 

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bühnenwerker 

d-e-r—f-r-e-i-h-e-i-t—e-i-n-e—g-a-s-s-e—[ test one ]

schmauchmalerei bearb foto © HD Seibt, schmauchspuren auf garagenboden, reste der aktion "nach richten", wolf dee 2019;
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freitag 24. mai 2019 / 19:00 - 22:00
samstag 25. mai 2019 / 19:00 - 22:00

G A R A G E :

karl-marx-strasse 204 - 206

12055 berlin

Leonardo da Vische – eine Hommage

leonardo installation
"Wasser Macht" (Notitzen Leonardos zu Wasser, Tinte & Salz auf Papier, zettelmann 2003);
"Eingemachte Kunst" (Flaschen, geschredderte Arbeiten auf Papier, Wasser, Erde, zettelmann 2016);
"Lob der Mechanik" (Installation: Wecker, Kerze, Zündschnur, Böller, Schokoladenosterhase, Holz, Blech, Draht, Wolf Dieckmann 2019);
"Leo" (Bleistift auf Wand, Wolf Dieckmann 2019);

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KunstRaum Beuster
zeigte:
Grafik | Fotografie | Objekte | Malerei
von
Lilli Bantel | Wolf Dieckmann | Gerhard Faller- Walzer | Rico Federle | Arne Groh | Susanna Loew | Thomas Kleinschmidt | Barbara C. Schulze |
Ausstellung:
2. Juni - 14. Juli 2019
So. 9.Juni 16 Uhr: wolf dee "lob der mechanik" aktion
lob der mechanik I lob der mechanik II lob der mechanik III lob der mechanik IV

KunstRaum Beuster
Achterstr. 5
39615 Seehausen, OT Beuster

www. kunstraum-beuster.de

Schlaraffenland – All you can eat

BCschulze_garten 11.mai18BCschulze_garten 12.juni18 zettelmann: "kreuz-&-quer-beet", april, juni, fotos: barbara c. schulze Zeichnungen  - Collagen - Fotografie - Installationen
von
lilli bantel | rico federle | arne groh | sam oht kleinschmidt | barbara c. schulze | zettelmann

KunstRaum Beuster Achterstr. 5 39615 Beuster

So. 22. Juli bis So. 2. September 2018

wand lungen

Eine ortsspezifische Performance in 5 Stationen
von Nadine Giese & zettelmann
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station 1_ rahmen_©sonjastation 2 roter faden_©malin g. kundistation 3_schach_sonjastation 4_spiegel_©sonjastation 5_abschied_©klaus hann
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am 14. April 2018 um 16 Uhr als Beitrag zur Ausstellung "Der letzte Koffer" im Armenhaus Unkel, Lehngasse 7, im Rahmen der Tage des offenen Ateliers in Unkel am Rhein.
Fotos 1,3,4: Sonja Kandels; 2: Malin G. Kundi; 5: Klaus Hann
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installation klaus 2
Installation "Himmel & Äärd" unseres Gastgebers Klaus Hann.
Foto: zettelmann

flaschenpost

die flaschenposten 1-7/17 wurden exclusiv für die INSTITUTIONAL TOUR 2017 des INSTITUTS FÜR ALLES MÖGLICHE angefertigt. sie enthalten werke & andere zettel von 1991-2017, sowie die jeweils notierten substanzen.

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ich begann vor etwa zwei jahren, teile meiner umfangreichen ansammlungen von zetteln aller art:

landkarten und anderes bildmaterial, fotokopierte texte, gebrauchsanweisungen, amtliche dokumente, geldscheine, besonders gute und besonders schlechte bücher, fotografien, liebesbriefe, mail-art, eigene graphische arbeiten al-ler jahrzehnte meines lebens (zeichnungen, drucke, typoskrypte, collagen) etc.,

…in eine neue form zu bringen: eingemachte kunst.

ich zerschnitt die papiere in streifen, rollte diese ein, steckte die kringel in flaschen, denen ich verschiedenerlei substanzen zufügte, um mannigfaltige gärungsprozesse in gang zu setzen und damit eine art miniaturökosysteme zu schaffen. schließlich wurden die flaschen verkorkt und signiert.

theoretisch könnten die darin entstehenden lebensräume auch auf einem gänzlich unbewohnbar gewordenen planeten weiter vor sich hingären, geschützt durch die glaswände. eine flaschenpost an anthropologen (nicht unbedingt menschlicher form), die sie in unvorstellbar ferner zukunft entdecken und über ihre bedeutung nachdenken würden.

da kein intelligenter mensch kunst kauft, muss sie anders aus der welt geschafft bzw. in die welt gebracht werden.

die natürlichste umgebung für eine flaschenpost ist ein gewässer.

als gast der INSTITUTIONAL TOUR 2017, der selbst leider nicht mitreisen kann, habe ich die veranstalter vom INSTITUT FÜR ALLES MÖGLICHE darum gebeten, an jedem ausstellungsort der reise eine dieser flaschen in ein naheliegendes gewässer zu werfen und diesen akt dokumentarisch festzuhalten.

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hier die liste der bisher abgeschickten flaschenposten:

No.1/17 – enthält: papiere 1997 – 2017, erde, wasser, verkorkt am 2.3.2017

abgeschickt am ___8.8.2017___ in (ort, land)____Zagreb, Kroatien___________

name des gewässers (falls ermittelbar) _____SAVE___________________________

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No.2/17 : papiere 1997 – 2017, erde, wasser, verkorkt am 6-3-2017

abgeschickt am _____?. August 2017____ in (ort, land) __Venedig, Italien_______

name des gewässers (falls ermittelbar) ____CANAL GRANDE________________________

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No.3/17 : papiere 2010 – 2017, holz, erde, wasser, verkorkt am 13-3-2017

abgeschickt am _?. August 2017___ in (ort, land) __Grado, Italien_________

name des gewässers (falls ermittelbar) _____________ADRIATISCHES MEER_____

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No.4/17 : papiere 1991 – 2017, erde, wasser, verkorkt am 14-3-2017

abgeschickt am _?. August 2017_____ in (ort, land) __Como, Italien________

name des gewässers (falls ermittelbar) _____COMER SEE_____________________

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No.5/17 : papiere 1998 – 2017, spiritus, feuer, verkorkt am 19-3-2017

abgeschickt am 28.2.2018 gegen 18:30 Uhr in (ort, land) Lampaul-Plouarzel, Frankreich

name des gewässers (falls ermittelbar) ___________________ATLANTIK___________________

foto: © ilse ermen abgeschickt & foto von ilse ermen

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No.6/17 : papiere 1998 – 2017, farn, erde, wasser verkorkt am 9-5-2017

abgeschickt am _2.9.2017___ in (ort, land) ____Berlin, BRD________________

name des gewässers (falls ermittelbar) __Privatsammlung U. Riebel_________

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No.7/17 : papiere 1889 – 2017, olivenöl, tinte, verkorkt am 12-7-2017

abgeschickt am __________ in (ort, land) __________________________________

name des gewässers (falls ermittelbar) ____________________________________

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messages in bottles

by zettelmann

the messages in bottles 1-7/17 was made specifically for the INSTITUTIONAL TOUR 2017 of the INSTITUT FÜR ALLES MÖGLICHE (intitute of everything possible). they contain works and other papers from 1991-2017, each altered by some interaction with other substances.

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two years ago i began to transform parts of my giant collections of papers:

preserved art.

maps and other visual material, copied scripts, package instructions, official papers, banknotes, very good and very bad books, photos, love letters, mail-art, own graphic works of every decade of my life (drawings, prints, typescripts, collages) and so on.

i cut these, rolled them, threw the loops in bottles and added miscellaneous substances to start various processes of fermentation and create miniature ecosystems. finaly the bottles were corked and signed.

hypothetically the generated biotopes protected inside by the walls of glass, could keep fermenting on a planet, which on a large scale had became uninhabitable. a message in a bottle for future anthropologists (though perhaps these scientists will not have human form), who would discover them in an unimaginably remote future and think about their meaning.

as there is no one intelligent, who buys art it must be thrown in the world or out of the world differently.

the most natural environment for a message in a bottle is water.

as an artist of the INSTITUTIONAL TOUR 2017, who can not voyage himself with them, i asked the organizers of the INSTITUT FÜR ALLES MÖGLICHE to throw one of these bottles in a nearby water and make a dokumentation of this act at each exhibition space.

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thanks to sacha kahir for the translation

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bei auffinden einer flaschenpost, bitte eine postkarte mit fundort an:

zettelmann

c/o institut für ‘pataphysik

dönhoffstraße 33

d – 10318 berlin

germoney

La Voix

Groupe Chanteloube
EXPOSITION - ausstellung
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18.2. - 15.4.2017
MOULINS DE VILLANCOURT
85 COURS ST ANDRÉ - PONT DE CLAIX
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Anne de Beaufort (France)
Joël Gorlier (France)
Brigitte Long (France)
Jan Misiek (Pologne)
Francesc Morera (Espagne)
Danielle Tolédano (France)
Jordi Urbon (Catalogne)
Volsy (France)
Zettelmann (Allemagne)
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Ces artistes proposent différentes traductions de « La Voix ».
Les œuvres dégagent à leur façon voix, paroles, chants ou sons, silence... Si la voix est invisible et immatérielle,
il est proposé de lui permettre une réelle existence d’espace, de matière, de lumière.
L’exposition rassemble des installations sonores, interactives, ou muettes, un travail sur la voix confisquée,
une série de peintures évoquant les voix de l’au-delà, une série de gravures, une présentation codée par ITmage
de fichiers-sons aux interprétations multiples, des photomontages sur les voix intérieures,
une réalisation sur la voix-matière vivante, des productions graphiques et des objets détournés créant des vibrations.
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zettelmann
dans le film SOLARIS d'Andrej Tarkovski, des bandes de papier sont suspendues dans la station spatiale
pour rappeler aux cosmonautes le bruissement des feuilles dans le vent. la voix de la planete terre.
chuchotement du papier. murmure de la matière au hasard du vent.
un message...
in dem film SOLARIS von Andrej Tarkovski hängen die zermürbten bewohner der raumstation papierstreifen
vor die ventilatoren, um sich an die geräusche von blättern im wind zu erinnern. die stimme des planeten erde.
flüstern des papiers. murmeln der materie im wind. eine botschaft...
installation / text / foto: zettelmann  chuchotement_13web chuchotement_05web installation / text / fotos: zettelmann
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