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Correspondances croisées – verflochtene Korrespondenz

LETZTe station:

freitag 9. mai 2014

T E L S I A I   G A L L E R Y

kestucio 3, lt-87121 telsiai, litauen

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Correspondances croisées verbindet die Idee von Mail-art, geographische Linien zwischen den Künstlern verschiedener Länder herzustellen, mit den sinnlichen Formen der Objektkunst.

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Anne de Beaufort (F)

Brigitte Long (F)

Krzysztof Rusiecki (PL)

Volsy (F)

Jordi Urbon (E)

Virgis (LT)

Zettelmann (D)

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Sieben Künstler aus Fünf Ländern Europas haben 2010 begonnen, einander Serien von Objekten zu schicken, die von ihren Erfahrungen erzählen und den Empfänger zu einer Antwort inspirieren. Die Arbeiten weisen sehr unterschiedliche Zugänge, Formen und Materialien auf und reflektieren das Empfangene durch verschiedene Ausdrucksformen. So erschaffen sie Pfade des Austausches, die Schritt für Schritt den Reichtum der gegenseitigen Inspiration entfalten. Die Objekte erzählen von Reisen und künsterischen Treffen quer durch Europa: ein ortloses, grenzenloses Werk, eine ständige Bewegung von Region zu Region, von Land zu Land.
Anne de BEAUFORT, Brigitte LONG, Krzysztof RUSIECKI, Jordi URBON, VIRGIS, VOLSY und ZETTELMANN haben ihre Handschriften über die Entfernungen einander eingeschrieben, erforscht, was sie empfingen, weiterentwickelt und weiterversendet. Jede/r eignet sich die Geschichte an und antwortet auf das Erhaltene durch seinen/ihren bildnerischen Beitrag, changierend zwischen gewahrter Distanz und achtsamem Blick.

Die Correspondances croisées wurden 2007 von drei französischen Künstlerinnen begonnen. Anne de BEAUFORT, Brigitte LONG, VOLSY haben diese ersten Korrespondenzen entwickelt und sie 2008 in der Galerie Soldina, Kolonie Wedding in Berlin ausgestellt. In der Folge erweiterte sich der Kreis derer, die dieses Abenteuer fortsetzten um Jordi URBON, Spanien – VIRGIS, Litauen, ZETTELMANN, Deutschland und später Krzysztof RUSIECKI, Polen. De BEAUFORT, LONG und VOLSY hatten sie bei künstlerischen Aufenthalten u.a. in Litauen, Polen, Tschechien, Spanien und Deutschland kennengelernt. Aus den geknüpften Verbindungen wurde der Wunsch zu längerem künstlerischem Austausch über Sprachen und Kulturen hinweg geboren: So haben die Correspondances croisées zwischen sieben Künstlern aus fünf verschiedenen Ländern begonnen.
Mehrere Pakete reisen gleichzeitig von einem Ort zum anderen. Sie enthalten kleine Werke mannigfaltiger Bedeutung, Form und Stofflichkeit, die eine Einladung oder Herausforderung zu künstlerischem Schaffen sind, zur Erkundung anderer Wege und überraschender Genres.

Sind die Künstler auf der Suche nach einer andersartigen Kommunikation mit den anderen?
Erforschen sie eine gemeinsame künstlerische Sprache?
Wo liegen die Grenzen der gemeinsamen Einfühlsamkeit?
Erlaubt ihnen der Austausch, die eigene künstlerische Handschrift, die eigene Gangart zu vertiefen? Inwiefern kann der/die Andere das eigene Schaffen beeinflussen?
Wie tief können sie in das Universum des Anderen eintauchen?
– Anne de Beaufort

Correspondances croisées – Die verflochtene Korrespondenz bringt Serien von Objekten verschiedener Tonart hervor: bald ästhetisch oder poetisch, bald minimalistisch oder auch humorvoll. Sie werden auf jeder Etappe bereichert und bilden wahrhaftige Reiserouten.

Die serendipity gallery im Kunsthaus ACUD in Berlin war die erste Station dieser Wanderausstellung.

Im Mai 2014 folgtE  die Ausstellung in Telsiai, Litauen

Später wird sie auch in Grenoble, Frankreich, Barcelona, Spanien und Warszawa, Polen gezeigt werden.